Weihnachtsfeier 2020

Unsere diesjährige Weihnachtsfeier musste coronabedingt online stattfinden. An einem Dienstagabend Mitte Dezember trafen wir uns, um gemeinsam zu essen und Bücher zu verwichteln.

Die Tradition des Bücherwichtelns hatte unser Past-Präsident Michael letztes Jahr ins Leben gerufen und wir haben beschlossen, diese fortzuführen. Vorab bestellte jedes Mitglied bei seinem lokalen Lieblingsrestaurant, um die coronagebeutelte Restaurantbranche zu unterstützen.

Sodann packten wir gemeinsam unsere Bücherwichtel-Geschenke aus und auch ein Weihnachtsgeschenk des Clubs zur Erinnerung an das besondere Jahr 2020, das uns mit der Pandemie vor neue, ungeahnte Herausforderungen gestellt hat.

Den Abend ließen wir bei einer gemütlichen Plauderrunde ausklingen. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Weihnachtsfeier 2021!

Tischkicker für die Nachmittagsbetreuung der Bessunger Schule

Vor Weihnachten haben drei unserer Mitglieder einen Tischkicker für die Nachmittagsbetreuung in der Bessunger Schule aufgebaut. Das Projekt fand in Kooperation mit dem Rotary Club Darmstadt-Kranichstein statt, dieser hatte die Materialien für den Tischkicker gesponsert und wir haben uns im Gegenzug um die Montage gekümmert.

Für den Aufbau trafen wir uns an zwei Vormittagen im Dezember. Am ersten Vormittag starteten wir mit dem Grundgerüst, wir schraubten die Box zusammen, montierten die vier Stützen und fügten das Spielfeld hinzu. Beim zweiten Treffen waren die Feinheiten an der Reihe. Auf dem Programm stand die korrekte Befestigung der Spieler der beiden Teams sowie die Anbringung der Griffe an die Stäbe.

Nach getaner Arbeit musste natürlich auch getestet werden, ob der Tischkicker ordnungsgemäß funktioniert. Wir spielten ein paar Runden und kamen zu dem Ergebnis, dass neben dem funktional richtigen Aufbau auch der Spaßfaktor erfüllt ist.

Die Schüler haben nun die Möglichkeit, nachmittags nach den Hausaufgaben gemeinsam ein bisschen kickern zu können und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Spielerisch werden simultan Feinmotorik, Hand-Augen-Koordination und Reaktion trainiert. Auch taktische Elemente und Strategien können bei fortgeschrittenem Spiel hinzukommen.

Um die zu dieser Zeit geltenden Corona-Regeln einzuhalten, trugen wir während des gesamten Aufbaus einen Mund-Nasen-Schutz und hielten uns an die Empfehlung regelmäßig zu lüften.

Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche Hands-On-Aktion, die trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie stattfinden konnte.

Wir hatten viel Spaß und freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Projekt!

Besuch beim Geigenbauer

Im September hatte unser Club ein besonderes Meeting und eine Prämiere in einer Meisterwerkstatt für Streichinstrumente im Herzen Darmstadts.

Der Inhaber Herr Arnold hat uns „corona-konform“ empfangen. Alle haben Masken getragen und hielten den vorgeschriebenen Abstand ein. Herr Arnold hat uns die Geschichte der Geige erzählt und uns die Unterschiede zwischen verschiedenen Holzarten und deren Einfluss auf den Klang des Instrumentes erklärt. Um die Unterschiede zu verdeutlichen hat er für uns sowohl auf einem günstigen Instrument als auch auf einem wertvollen Instrument vorgespielt.

Die Preise der jeweiligen Ausführungen eines Instrumentes können sehr variieren. Für eine neue Geige für Anfänger -inklusive Bogen – sollte man mit ca. 680 Euro rechnen.

Für gehobene Ansprüche von leidenschaftlichen Hobbymusikern oder Musikstudenten sind hochwertige Handarbeiten bis hin zu Meisterarbeiten empfehlenswert, wobei die Kosten für eine Geige – inklusive Bogen – hier ab 4200 Euro beginnen.

Einer der teuersten und wertvollsten Geigen der Welt liegt in der Österreichische Nationalbank. Die Violine von Giuseppe Guarneri del Gesù »ex-Carrodus«  ist rund 5,1 Millionen Euro wert und stammt aus dem Jahr 1741 aus Cremona. Ein Stradivari kann mehr als doppelt so viel kosten. Die Lady Blunt Stradivari ist heute 12,6 Millionen Dollar wert. Antonio Giacomo Stradivari, um das Jahr 1644 geboren, war ein italienischer Geigenbaumeister, der, wie auch sein Kollege Guaeneri del Gesù, in Cremona tätig war. Von vielen wird er als der beste Geigenbauer der Geschichte angesehen. Von den über 1100 Instrumenten, die er in seinem Leben (er wurde über 80 Jahre alt) gebaut hat, sind noch ca. 620 Geigen, 12 Bratschen, 63 Violoncelli und 5 Gitarren erhalten. Seit ca. 1800 wurden seine Instrumente immer beliebter und erzielen immer wieder unglaubliche Rekorde auf dem Markt.

Nach den spannenden Erzählungen durften wir die Werkstatt von Herrn Arnold anschauen.

Auf dem Werkstatt-Instagram-Profil sind weitere Aufnahmen zu sehen: https://www.instagram.com/geigenbau.arnold/

Wir bedanken uns sehr bei Herrn Arnold für seine Zeit sowie für seine Erklärungen und wünschen Ihm und seinem Team alles Gute!

Quelle:
https://www.alle-noten.de/magazin/teuerste-musikinstrumente/
http://www.geigen-arnold.de/

Hands-on-Aktion im Zoo Vivarium mit dem RC DA-Bergstraße

Zusammen mit unserem Rotary Patenclub Darmstadt-Bergstraße haben wir am 12. September eine Pergola im Zoo Vivarium auf der Zooschul-Terrasse errichtet.

Wir trafen uns gegen 9 Uhr morgens am Eingang des Vivariums und begannen direkt mit dem Aufbau. Es wurde fleißig gesägt und geschraubt, sowie ein paar kleinere Stellen geschmirgelt und gestrichen. Zur Stärkung aßen wir gemeinsam im Café Eulenpick zu Mittag und sammelten neue Kräfte für die weiteren handwerklichen Arbeiten am Nachmittag.

Anschließend begannen wir die Pergola zu bepflanzen, damit diese begrünt wird. So entsteht eine natürliche Überdachung, welche im Sommer Schatten spendet. Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten wurden hier Wein und Kiwi verwendet. Die Früchte dieser Pflanzen können später geerntet und als Tierfutter verwendet werden.

Zusätzlich wurde eine angrenzende Betonstützmauer mit Holz verkleidet und so eine neue, gemütliche Sitzgelegenheit geschaffen. Mit viel Spaß werkelten wir bis zum Nachmittag und konnten uns während des Arbeitens nebenbei gegenseitig austauschen.

Nach getaner Arbeit bekamen wir noch von einem Mitarbeiter eine spannende Führung durch den Zoo. Wir begannen bei den Schopfmakaken, für deren Erhaltung sich das Vivarium besonders engagiert, da diese Affenart nur in sehr wenigen Zoos gehalten wird. Danach besichtigten wir unter anderem die neu gestaltete Afrikaanlage mit Böhm-Zebras und Antilopen. Zuletzt machten wir noch bei den Riesenschildkröten Halt, welche weit über 100 Jahre alt werden können.

Insgesamt war es ein sehr gelungener Tag, der viel Spaß gemacht hat! Wir bedanken uns bei unserem Rotary Patenclub, sowie dem Zoo Vivarium und freuen uns auf weitere gemeinsame Hands-on-Aktionen!

Crossfit am Abend

Für unser letztes Meeting im August trafen wir uns in der Crossfit Box Darmstadt, um dort unter Einhaltung der geltenden Abstandsregeln einen sportlichen Abend zu verbringen.

Nach einem gemeinsamen Aufwärmen mit drei Runden mit jeweils 20 Jumping Jacks, 10 Air Squats und 5 Burpees dehnten wir uns gemeinsam mit unserem Trainer Olli und bereiteten Schultern und Hüfte für die nachfolgenden Übungen vor. Als Techniktraining erklärte Olli uns, wie der Power Clean funktioniert. Zunächst übten wir die Technik mit Besenstielen Stück für Stück. Danach trauten wir uns an die Langhantelstangen, welche jeweils 15 und 20 Kilogramm wogen.

Nach diesem kleinen Einblick ins Gewichtheben zeigte unser Trainer uns die einzelnen Bestandteile des Workouts. Das Workout umfasste 500m Rudern bzw. für unser Mitglied Lisa 1,2 km Fahrradfahren auf dem Air Bike, 40 Air Squats, 30 Sit-ups, 20 Push-ups und 10 Burpees. Das Workout absolvierten wir auf Zeit, wobei unser Mitglied Maurice mit einer Zeit von 6:07 Minuten alle hinter sich ließ.

Nach der Stunde waren wir alle ziemlich mit unseren Kräften am Ende, aber sehr zufrieden mit den neu erlernten Fähigkeiten und dem hinzugewonnenen Körpergefühl.

Für die unterhaltsame Stunde bedanken wir uns bei Crossfit Darmstadt!

Kanutour auf der Lahn

Am Samstag starteten wir mittags in Gießen bei hervorragendem Wetter zu unserer ersten gemeinsamen Kanutour.

Nach einer kurzen Einführung hinsichtlich der Bedienung der Schleuse und allgemeinen Empfehlungen ging es auch schon paddelnd los in Richtung Dorlar. Teilweise paddelten wir recht ambitioniert, streckenweise entspannten wir uns allerdings auch bei gemeinsamen Snacks wie Gummibärchen und Chips oder setzten die anderen Kanus bei Wasserschlachten unter Wasser.

Auf der vierstündigen Tour durchquerten wir ein Naturschutzgebiet und hatten während des Paddelns natürlich auch zahlreiche Gelegenheiten uns untereinander auszutauschen.

Zum Abschluss stellte die Schleuse doch noch ein kleines Hindernis dar. Unter gemeinsamer Kraftanstrengung gelang es uns auch diese zu überwinden.

Dass wir auf Empfehlung unseres Mitglieds Ella, Wechselkleidung eingepackt hatten, stellte sich als Glücksgriff heraus, nachdem wir den Weg zum Treffpunkt für den Shuttle-Service im strömenden Regen zurücklegen mussten. Wieder in Gießen angekommen, musste zunächst die vollkommen durchnässte Kleidung gewechselt werden, bevor wir uns dann unter Führung durch unser Mitglied Ella auf den Weg in die Innenstadt machten. Dort nahmen wir ein gemeinsames Abendessen zu uns und genossen noch eine Stadtführung

Bereits auf dem Rückweg stand für uns fest, dass dies nicht unsere letzte Kanutour gewesen sein wird. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste! Wenn Du dabei sein willst, dann schreib‘ uns!

Für die Organisation und die informative Stadtführung bedanken wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei unserem Mitglied Ella!

Führung über das Hofgut Oberfeld

Am 28.07.2020 hatten wir die Gelegenheit, einen Einblick in den Arbeitsablauf auf dem Hofgut Oberfeld zu erhalten. Gegen 19 Uhr begann die Führung im Kuhstall. Zunächst erhielten wir eine Einführung in die Geschichte des Hofs, der von circa 30 interessierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet wurde, die auch zum heutigen Zeitpunkt noch Anteile am Hofgut halten.  Der Hof ist Demeter-zertifiziert, was bedeutet, dass die Anforderungen über denjenigen der EG-Öko-Verordnung und des deutschen staatlichen Bio-Siegels liegen. Im Kuhstall konnten wir die einzelnen Kühe mit Streicheleinheiten überhäufen, wobei sich herausstellte, dass unser Mitglied Michael wohl in einem früheren Leben Kuhflüsterer war.

Im Anschluss betrachteten wir die Melkmaschinen und ließen uns ihre Funktionsweise näher erklären. Danach gingen wir in Richtung Rosenhöhe zu dem mobilen Hühnerstall und fütterten die Hühner. Auf dem Rückweg freuten sich die Schafe noch über eine kleine Streicheleinheit.

Zum Abschluss stellten wir aus Milch unsere eigene Butter her und verspeisten diese bei einer leckeren Brotzeit mit frischem Käse und Wurst.

Aus der restlichen Milch entstand eine leckere, trinkbare Buttermilch. Schlussendlich versuchten sich unsere Mitglieder Caro und Lennart noch am Melken einer Kuh-Attrappe.

Für die informationsreiche Führung und das leckere Essen bedanken wir uns ganz herzlich bei dem Team des Lernorts des Hofguts Oberfeld!

Rückbblick auf das Clubjahr 2019/2020

Das neue Clubjahr hat gerade angefangen, weshalb es an der Zeit ist euch einen kurzen Überblick über einen Teil unseren letzten Jahres zu geben:

Begonnen haben wir das Clubjahr im Juli mit einem schon länger geplanten Großprojekt, das wir immer noch begleiten: dem Bau eines Insektenhotels am Oberfeld in Darmstadt.

Im August ging es dann zum KidsCamp in der Nähe von Bingen.
Das KidsCamp findet jedes Jahr in allen Rotaract Distrikten statt und ermöglicht es Kindern, für einige Tage einen entpannten Urlaub zu verbringen, auch wenn die Eltern nicht die finanziellen oder zeitlichen Möglichkeiten hierfür haben.

Im September haben wir dafür Sorge getragen, dass die Erinnerung nicht vergeht. Auch wenn wir unpolitisch sind, symbolisieren die Stolpersteine einen rotarischen Wertegrundsatz.

Im Oktober konnten wir bei einem informationsreichen Workshop mit Ole Kleffmann vom RC Darmstadt-Kranichstein die Methodik des Design Thinking am Beispiel der Mitgliedergewinnung ausprobieren.

Im November führten wir einen Gruppenworkshop zum Thema Nachhaltigkeit durch.

Trotz Kälte wurde es uns im Dezember beim Nikolauslauf der TU-Darmstadt ganz schön warm (vielleicht lag es auch am Glühwein, den wir gespendet haben).

Literarisch war dagegen unsere Weihnachtsfeier. Wir wichtelten Bücher statt Schrott.

Mit unserem Rotary Patenclub Darmstadt Bergstraße haben wir uns im Februrar getroffen und Strategien für eine zukünftige Vertiefung der Zusammenarbeit entwickelt.

Kurz vor Fastnacht bot unser Mitglied Benedikt eine Führung in der ETA-Darmstadt an und wir konnten daran teilhaben, wie Energieeffizienz in der Produktion umgesetzt wird.

Im März und April führten wir coronabedingt Onlinemeetings durch, die uns zwangen im Hinblick auf die Art und Weise der Meetings umzudenken. Zwischenzeitlich hatten sich unsere Treffen jedoch gut eingespielt. So probierten wir in dieser Zeit verschiedenste Spiele wie zum Beispiel Foldit aus. Optisch waren wir in dieser Zeit mangels Frisörbesuch leider nicht vorzeigbar, weshalb wir auf die Video-Funktion verzichteten.

Im Mai stand wieder Stolpersteine putzen an. Hierbei übten wir Physical-Distancing unter Einhaltung der Abstandsregeln.

Ende Juni musste unser Bienen-Hotel umziehen. Der neue Standort ist am Hofgut Oberfeld gegenüber vom Kuhstall. Demnächst werden wir das Bienen-Hotel neu befüllen und einige Veränderungen vornehmen.

Zum Abschluss hatten wir eine schöne Ämterübergabe, bei der der neue Vorstand getreu dem nunmehrigen Motto dem ehemaligen Vorstand Baumgeschenke überreichte. Für das jetzige Clubjahr wünschen wir dem neuen Vorstand alles Gute!

Hands-on-Aktion im Hospiz Bergstraße – Dem Unkraut an den Kragen

Am vergangenen Dienstagabend waren wir zu Gast im Garten des Hospizes in Bensheim. Gemeinsam jäteten wir im Eingangsbereich des Hospizes Unkraut und entfernten eben jenes auch aus den an die Wege angrenzenden umliegenden Beeten. 

Nach anderthalb Stunden intensiver Arbeit bestellten wir zur gemeinsamen Stärkung Pizza und plauderten beim Verzehr derselben auf der Terrasse des Hospizes über die folgenden Hands-on-Aktionen. Beim Pizzaessen genossen wir den schönen Sommerabend mit Blick auf die Weinberge und die umliegenden Städte.

Zum Abschluss bot uns das Hospiz eine Führung durch den Hospizgarten an. Wir waren allesamt begeistert davon, wie viel sich seit unseren letzten Aktionen – April 2018 und Oktober 2019- im Hospizgarten bewegt hat. Durch die Mithilfe der vielen ehrenamtlich im Hospiz tätigen Mitarbeiter entstand etwa ein Unterstand aus massivem Holz für den Anbau der hospizeigenen Tomaten, ein Gemüsegarten mit vielen unterschiedlichen Kräutern, eine Wildblumenwiese mit eigenen Bienenstöcken sowie diverse Möglichkeiten, sich entspannt hinzusetzen und den Blick zu genießen. Während der Führung bekamen wir auch Gelegenheit von den verschiedenen Obstbäumen im Garten zu naschen. Abschließend kehrten wir noch den Weg in Richtung Garten und unser Präsident Michael sowie unser Mitglied Lennart ließen es sich nicht nehmen unter tatkräftigem Einsatz (auch von elektronischen Geräten, die dabei leider das Wasser näher kennenlernten) noch eine verstopfte Regenrinne für die Gewinnung des Gießwassers zu säubern.

Für den schönen Abend und die lehrreiche Führung möchten wir uns beim Hospiz Bergstraße bedanken und freuen uns auf weitere erfolgreiche Projekte mit dem Hospiz!