Erste Wunschbaumaktion des RAC Darmstadt ein Riesenerfolg!

Erstmalig hat der Rotaract Club Darmstadt in einem großen Einkaufszentrum (Loop 5 in Weiterstadt) einen Wunschbaum mit selbstgemalten Wunschzetteln von bedürftigen Kindern aus der Region aufgestellt. Bei dieser Aktion arbeitete der Rotaract Club mit dem Diakonischen Werk Darmstadt-Dieburg und dem St. Josephshaus Klein-Zimmern zusammen. Am 19. Dezember 2016 wurden die Geschenke bei einer kleinen Feier an die knapp 70 Kinder übergeben. Natürlich waren der Weihnachtsmann und seine Engel für diese ehrenvolle Aufgabe höchstpersönlich vor Ort.

Thomas Peter, Hauptverantwortlicher vom Rotaract Club Darmstadt für diese Aktion, freute sich über den Riesenerfolg. Das Ziel von 70 Kinderwünschen schien zunächst sehr ambitioniert. „Durch die tolle Unterstützung des Loop 5 und der Kunden konnten aber alle Wunschzettel erfüllt werden“, so Peter. Auf Grund der guten Resonanz sind sich auch alle Beteiligten einig, diese Aktion im kommenden Jahr erneut durchzuführen. „Vielleicht können wir die Aktion sogar in den nächsten Jahren ausweiten und mehr Wünsche erfüllen“, ergänzt Pauline Hibon, eine weitere Initiatorin des Rotaract Clubs.

Der Rotaract Club Darmstadt dankt für die gute Unterstützung und wünscht eine besinnliche und gute Weihnachtszeit.

Besuch im Verwaltungsgericht Darmstadt

Am 25. Oktober besuchten wir zusammen mit einigen Gästen – darunter zu unserer Freude auch Rotaractern aus Frankfurt – das Verwaltungsgericht Darmstadt. Im Fokus dieses Abends sollte die Welt der Justiz, insbesondere der Beruf des Richters, jenseits der zumeist strafrechtlichen Medienberichterstattung stehen. So empfingen uns die Präsidentin des Verwaltungsgerichts Darmstadt Dagmar Rechenbach und ihr Ehemann Peter Rechenbach, Vorsitzender Richter am Landgericht Darmstadt, zu einem Vortrag, der sich aufgrund der vielen Fragen schnell zu einer unterhaltsamen Diskussionsrunde entwickelte.

Gruppenfoto der Vortragsteilnehmer im Sitzungssaal des Verwaltungsgerichts.

Gruppenfoto der Vortragsteilnehmer im Sitzungssaal des Verwaltungsgerichts.

Dabei standen vor allem die grundlegenden Prinzipien wie die Unabhängigkeit  des Richteramtes und der allgemeine Tagesablauf in diesem Beruf im Vordergrund. Anschließend wurden durch die beiden Vortragenden sehr deutlich die Unterschiede zwischen der ordentlichen Gerichtsbarkeit und der Verwaltungsgerichtsbarkeit aufgezeigt. Der größte Unterschied liege in den Verfahrensmaximen, so Herr Rechenbach. Während das Verwaltungsgericht nach dem Amtsermittlungsgrundsatz Sachverhalte von Amts wegen erforschen müsse, könne sich ein Zivilrichter nach dem Beibringungsgrundsatz in seinem Urteil auf solche Aspekte beschränken, die von den Parteien vorgetragen werden. Schließlich berichteten Herr und Frau Rechenbach von besonders interessanten und zum Teil kuriosen Fällen aus ihrer Laufbahn.

Ein besonderer Dank gilt den Vortragenden für den kurzweiligen und lehrreichen Abend und die Bereitstellung der Räumlichkeit.

Aufmerksamkeit schaffen – Stolpersteine putzen

Durch einen Vortrag am 16.08.2016 eingeleitet haben wir heute unsere neue Sozialaktion ins Leben gerufen: wir haben in Darmstadt Stolpersteine geputzt. Die Stolpersteine wurden von ihrem Initiator Gunter Demnig geschaffen, um an Opfer des NS-Regimes zu erinnern.  Die Messingsteine sind europaweit vor der letzten frei gewählten Wohnstätte der Opfer verlegt, um an dieser Stelle an sie zu gedenken.

In Darmstadt wurden die ersten Stolpersteine 2005 verlegt, es sind dort bis jetzt 300 Steine. Für insgesamt 27 Steine, die sich rund um die TU Darmstadt befinden, haben wir eine langfristige Patenschaft übernommen. D.h. konkret, dass wir uns dazu bereit erklärt haben, ca. ein Mal im Jahr die Steine zu putzen: so haben wir uns im Rahmen unseres Meetings mit Schwämmen, Politur und Wasser aufgemacht und die meist kaum noch zu erkennenden Steine geschrubt, mit dem Ergebnis, dass die Messingplatten wieder strahen und somit von Passanten wahrgenommen werden. Damit können wir unseren Teil dazu beitragen, die Erinnerung an die Opfer wach zu halten und ein Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung in dieser Gesellschaft zu setzen.

Die Steine vor dem Putzen

Die Steine vor dem Putzen

Die Steine nach dem Putzen

Die Steine nach dem Putzen

Stolpersteine – Auftakt zu unserer neuen Sozialaktion

Mit einem Vortrag von Frau Rützel der Initiative Stolpersteine Darmstadt wurde am 16.08.2016 unser neues Sozialprojekt eingeleitet. Für die kommenden Jahre haben wir als Rotaract Club Darmstadt den Reinigungsdienst für 27 Stolpersteine im Stadtgebiet Darmstadt übernommen.

Doch was sind Stolpersteine überhaupt?

Frau Rützel von der Stolperstein Initiative hält einen Vortrag

Frau Rützel von der Stolperstein Initiative hält einen Vortrag

Die Stolpersteine wurden von ihrem Initiator Gunter Demnig als Kunstprojekt erstmals in Berlin-Kreuzberg verlegt. Initial verlegte er vor allem Stolpersteine für durch das NS-Regime deportierte Sinti und Roma vor deren letztem Wohnort. Bis zum Jahresende werden circa 60.000 Stolpersteine in Deutschland verlegt sein, auch in 18 anderen europäischen Ländern gibt es Stolpersteine. Die Messingplatten werden von Hand beschriftet und meist vom Künstler selbst im Bürgersteig verlegt. Die Stolpersteine erinnern an deportierte Juden, aber auch an Behinderte, Sinti und Roma, in den Selbstmord und die Flucht Getriebene und Gegner des NS-Regimes.

Die Opfer, für die Stolpersteine verlegt werden, werden vom Arbeitskreis hier in Darmstadt anhand der Listen der Deportierten der Gestapo nach umfangreichen Recherchen ausgewählt. Die Idee ist durch die Steine den Opfern wieder „Namen“ zu geben und darauf aufmerksam zu machen, was vor circa 60 Jahren mitten in Darmstadt passierte. Da die Inschrift verhältnismäßig klein geschrieben ist, muss man sich beim Lesen nach unten beugen. Dies ist so gewollt – denn dementsprechend verbeugt man sich symbolisch vor den Opfern.

Stolpersteine in Darmstadt

Die Mitglieder und Gäste des RAC Darmstadt lauschen gespannt den Ausführungen.

Die Mitglieder und Gäste des RAC Darmstadt lauschen gespannt den Ausführungen.

In Darmstadt wurden die ersten Stolpersteine 2005 verlegt. Bis jetzt sind in Darmstadt 267 Steine für die Opfer des NS-Regimes verlegt. Am 7. September 2016 kommen weitere 23 dazu. Die Initiative Stolpersteine zählt derzeit 10 Mitglieder in Darmstadt und freut sich über weitere Unterstützung.

Frau Rützel brachte uns in interessanten Ausführungen auch die Vita und Schicksale der Personen näher, an welche durch die von uns in Zukunft gereinigten Steine erinnert wird. Der sonst sehr humorvolle und kommunikative Rotaract Club Darmstadt wurde bei diesem Thema ernst und nachdenklich und es folgte im Anschluss an Frau Rützels Vortrag eine angeregte Diskussion. Auftakt des Reinigungsdienstes wird ein Stadtrundgang am 27.09.2016 sein.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Rützel für Ihren spannenden Vortrag. Außerdem geht ein großer Dank an die Agentur für Onlinekommunikation „quäntchen + glück“, welche uns für diese Auftaktveranstaltung ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.

Das Clubjahr 15/16 neigt sich dem Ende zu

Im Juli beginnt bei Rotaract das neue Clubjahr. Die Übergabe der Vorstandsämter wir daher traditionell im Rahmen einer kleinen Feier vollzogen. Anfang Juni trafen wir uns zu unserer Ämterübergabe: in gemütlicher Runde feiert wir gemeinsam und ließen das zurückliegende Jahr Revue passieren. Während der Feier durften wir zudem drei neue Mitglieder in unserem Club aufnehmen. Wir freuen uns darüber sehr uns sagen herzlich Willkommen zu Angeelina, Thomas und Pauline!

 

Zum Abschluss des Clubjahres haben wir außerdem Anfang Juni eine Kauf-Eins-Mehr-Aktion zu Gunsten der Teestube beim tegut in der Kasiostraße durchgeführt. Dort haben wir um Spenden wie Hygieneartikel und Lebensmittel gebeten. Trotz des regnerischen Wetters haben die Kunden fleißig für uns eingekauft und wir konnten eine Vielzahl von Produkten an die Teestube spenden, die sich in Darmstadt für Menschen ohne festen Wohnsitz engagiert! Vielen Dank an alles Spender und den tegut in der Kasiostraße, der mit uns gemeinsam die Aktion durchgeführt hat.

 

Zudem stand am Anfang dieser Woche das letzte Highlight unseres Clubjahres an. In einer wirklich spannenden Führung hatten wir die Möglichkeit hinter die Kulissen des Staatstheater Darmstadt zu schauen. Neben Einblicke in die Werkstätten konnten wir in der Maske erfahren, wie Perücken hergestellt werden und wie die Schauspieler für die Vorstellung vorbereitet werden. Außerdem durften wir den Requisitenfundus, den Kostümfundus und den „Schuhschrank“ des Theaters bestaunen. Weitere Besonderheiten waren die Besichtigung der Bühne, der Probenräume von Orchester und Ballett sowie der Probebühne. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals sehr herzlich bei Herrn Pelz und Frau Hanousek vom Staatstheater Darmstadt für die tollen Einblicke!

 

Nächste Woche Dienstag treffen wir uns ein letztes Mal in diesem Clubjahr zu einem gemütlichen Stammtisch im 3Klang in Darmstadt. Gäste sind wie auch bei jedem anderen Meeting herzlich Willkommen!

Viel los beim RAC DA – Rückblick der letzten Wochen!

Im Frühling 2016 durften wir einige tolle Veranstaltungen genießen. Herr Prof. Dr. Dr. Hambrecht besuchte uns zum Thema „Wie harmlos ist Cannabis“, Frau Prof. Dr. Janich referierte in einem spannenden Vortrag und anschließender Diskussion zum Thema „Unwort des Jahres“. Außerdem waren einige Mitglieder von uns auf der Rotaract Deutschlandkonferenz in Braunschweig und am darauffolgenden Wochenende auf der hochkarätigen Rotaract Europakonferenz in Mailand.

Wir hatten viel Spaß beim Knotentanz Tanzkurs, dem traditionellen Spargelessen und mehreren Stammtischen mit vielen neuen Gästen und wir besuchten zusammen mit IDYE-Austauschstudentinnen aus Oklahoma das UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel. Zudem sind unsere Rucksäcke auf die lange Reise zu Schulkindern nach Malawi gegangen und wir konnten den U.S. Army Stützpunkt in Wiesbaden zusammen mit dem dortigen RAC live erleben.

Nachfolgend einige Bilder! Wir freuen uns auf die letzten Wochen dieses Clubjahres und auf alle tollen Veranstaltungen, die in naher und ferner Zukunft das Clubleben des RAC Darmstadt bereichern!

EuCo_Mailand_2016 Stammtisch_Woog US_Army_2016 100_Rucksaecke

Clubfahrt nach Nordhessen

Unsere diesjährige Clubfahrt im März ging in den hohen Norden unseres Bundeslandes Hessen.

Nach der Ankunft am Freitag wurden wir herzlich von der Familie unseres Mitglieds Andrea auf dem Hof Trinoga in Grebenstein willkommen geheißen. Im Mittelpunkt des gesamten Wochenendes standen die kulinarischen Produkte aus der Region. So durften wir gleich zu Beginn neben Gänsebraten auch Obstbrände und Liköre aus den heimischen Johannis- und Aroniabeeren verkosten.

Am Samstag besuchten wir eine Fischzucht, in der wir uns über die Aufzucht von Forellen und Karpfen sowie deren Verarbeitungsschritte informierten. Im Anschluss daran konnten wir einen modernen vollautomatischen Melkroboter in der Region besichtigen und die Vorzüge des auf dem Bauernhof frisch produzierten Eises genießen. Am Sonntag ließen wir das Wochenende mit einem Besuch des Kasseler Herkules ausklingen.

Ein besonderer Dank gilt der Familie Trinoga, die uns das gesamte Wochenende zu unserer vollsten Zufriedenheit umsorgt hat!

Besuch beim UNESCO Weltkulturerbe Grube Messel

Am letzten Freitag besuchten wir zusammen mit den IDYE-Austauschstudentinnen aus Oklahoma und dem IDYE-Distriktteam die Grube Messel. In einer einstündigen Führung in die Grube, die mittlerweile UNESCO-Weltnaturerbe ist, und dem anschließenden Besuch im Besucherzentrum erfuhren wir viel über den Ölschiefer und die darin eingebetteten 48-Millionen-Jahre alten Fossilien. Bei Kaffee, Kuchen und viel Sonnenschein wurde der Nachmittag im Jagdschloss Kranichstein abgerundet.

Beim Inter District Youth Exchange (IDYE) organisieren Rotaract Clubs aus zwei Distrikten einen gemeinsamen Austausch. Dabei stehen interkultureller Austausch, gegenseitiges Kennenlernen und gemeinsamer Spaß im Fokus. In diesem Jahr begrüßte der Distrikt 1860 Gäste aus Oklahoma, der Gegenbesuch wird Anfang April stattfinden.

Kauf Eins Mehr Aktion für das Rucksackprojekt

Am Samstag den 5. März sammelten wir gemeinsam mit dem Rotaract Club Bingen-Ingelheim im Rahmen der Bundessozialaktion aller deutschen Rotaract Clubs Rucksäcke mit Schulmaterialien und Kleidung für Kinder in Malawi und Liberia. Diese Rucksäcke sollen den Schulbesuch der Kinder unterstützen und somit langfristig zur Verbesserung der Lebenssituation beitragen. Gerade in vielen afrikanischen Staaten ist der Schulbesuch durch kostenintensive oder schwer zu bekommende Schulmaterialien deutlich erschwert.

Durch Spenden von Aldi, vom hessischen Tennisverband, von den Rotary Clubs Darmstadt-Bergstraße, Bingen am Rhein sowie Ingelheim am Rhein, aus dem Freundes- und Familienkreis und vor allem durch die vielen Spenden bei der Kauf-Eins-Mehr-Aktion im Globus in Gensingen konnten über 100 Rucksäcke gepackt werden. An dieser Stellen möchten wir uns bei allen unseren Spendern herzlich bedanken. 

Im Moment suchen wir noch Kleider (Hose/T-Shirt oder Kleid) sowie Schuhe für Kinder zwischen 6 und 15 Jahren und Mäppchen, in welche Stifte gepackt werden können. Wer noch gut erhaltene Kleider spenden möchte, kann sich gerne an darmstadt@rotaract.de wenden. 

Rotaract Club Darmstadt und das Merck-Logo

Besuch bei Merck KGaA

Im Rahmen unseres Meetings hatten wir die Möglichkeit, eines der größten Unternehmen hier in Darmstadt besuchen zu können: das  Erfolgsunternehmen Merck KGaA. Seit langem im DAX 30 „zu Hause“, sind für das Chemie- und Pharmaunternehmen weltweit heute ca. 50.000 Mitarbeiter tätig – davon ca. 10.000 am Hauptsitz in Darmstadt. Während unserer Exkursion durften wir für mehrere Stunden hinter die Kulissen des Unternehmens sehen.

Nach einer freundlichen Begrüßung durch unsere Begleiterin Barbara Hoffmann und einer kurzen Einführung, wurden wir persönlich durch Dr. Kai Beckmann, Mitglied der Geschäftsleitung, begrüßt und hatten die Möglichkeit Fragen verschiedenster Art loszuwerden. So lernten wir etwas über Mercks Ausrichtung für die Zukunft, auch ganz speziell am Standort Darmstadt, sprachen über den Entwicklungsprozess von Medikamenten bei Merck und durften erfahren, was für Herrn Dr. Beckmann die Arbeit bei Merck ausmacht.

Nach der Begrüßung und der Einführung in das Produktportfolio begaben wir uns auf eine Tour über das Werksgelände und hatten die Chance, die Tablettenproduktion im laufenden Betrieb zu sehen. Dort konnten wir vor Ort erfahren, wie Tabletten hergestellt werden und was bei der Produktion für Sicherheitsstandards bezüglich Hygiene, Zusammensetzung und Reinheit eingehalten werden. Besonders beeindruckt hat uns dabei der hohe Output an Tabletten: bis zu eine Millionen Tabletten pro Stunde schafft alleine eine Maschine.

Zum Abschluss der Führung begaben wir uns in das neue Innovationszentrum von Merck, in welchen wir sehen konnten, wie Merck versucht Fragen unserer digital vernetzten Zukunft zu beantworten. Während unserer Führung konnten wir neue Konzepte zur Ideenfindung und zur Teambildung kennenlernen und erfuhren, warum Merck Start-Ups aller Branchen die Möglichkeit gibt, ihr Innovationszentrum zu nutzen. In regelmäßigen Abständen gibt es auch Angebote des Innovationszentrums, wie Vorträge, die jeder nutzen kann – schauen Sie doch einfach auf der Homepage vorbei.

Wir bedanken und an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Merck für die tolle Möglichkeit ihr Unternehmen und ihre Ziele kennenzulernen – es war ein interessanter Einblick, der uns wirklich viel Spaß gemacht hat.